• Reportage

Chancen für den Nachwuchs

„Wo habe ich derzeit gute Chancen?“ Diese Frage stellen sich viele angehende Juris­tinnen und Juristen, wenn sie über ihre beruf­liche Zukunft nachdenken. Um ein möglichst breites Spektrum an Perspek­tiven aufzu­zeigen, haben wir die Frage denje­nigen gestellt, die einen guten Überblick über die Lage auf dem Arbeits­markt haben: Den Vorsit­zenden der Ausschüsse und Arbeits­ge­mein­schaften des Deutschen Anwalt­vereins. Die Rechts­an­wäl­tinnen und Rechts­an­wälte zeigen verschiedene Berufs­bilder, inter­essante Nischen, hilfreiche Quali­fi­ka­ti­ons­mög­lich­keiten – und geben Tipps für den Fall, dass es nicht sofort klappt.

 

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"Weil wir alle Anwälte sind"

Wann ist ein Anwalt wirklich Anwalt? Seit drei Urteilen des Bundes­so­zi­al­ge­richts verläuft ein Graben zwischen nieder­ge­las­senen Rechts­an­wälten und Syndi­kus­an­wälten. Die Berliner Syndika Clarissa Freun­dorfer kennt beide Seiten und findet: Anwalt ist, wer quali­fi­ziert und unabhängig berät. Mit dieser Sicht steht sie nicht alleine da, wie die Berliner Rechts­an­walts­kammer in einer legen­dären Vollver­sammlung lernen musste. Im März wählten über 600 Mitglieder Freun­dorfer und sieben Gleich­ge­sinnte überra­schend in den Vorstand.

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Die letzten Romantiker unter den Juristen

Er lebt von den Fehlern der anderen. Denn auch Polizisten, Staats­an­wälte und Richter sind nicht perfekt. Wenn fast alles verloren scheint, hoffen die Verur­teilten und ihre Straf­ver­tei­diger auf seinen Riecher: Gibt es einen Fehler im Urteil, der so schwer wiegt, dass es aufge­hoben wird? Damit gehört Ali B. Norouzi zu den wenigen Anwälten, die – ohne Zulassung beim Bundes­ge­richtshof – tatsächlich dort auftreten. Doch mündliche Verhand­lungen in Revisi­ons­sachen haben Selten­heitswert: Was an Revisionen im Straf­prozess spannend ist, fragte Anwalts­blatt Karriere Ali B. Norouzi.

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