• News

Buchbesprechung

Jura-Prüflinge aufgepasst: Fühlt ihr euch von der Prüfungskommission falsch eingeschätzt oder unfair bewertet und wisst nicht, wie ihr dagegen vorgehen könnt?

Lesen

  • News

Berufseinsteiger-Forum "Start in den Anwaltsberuf“ am 21. und 22.10.2016 in Hannover

Am 21. und 22. Oktober 2016 findet in Hannover das 45. Berufseinsteigerseminar „Forum – Start in den Anwaltsberuf“ statt. Ob selbstständiger oder angestellter Anwalt, ob Einzelkanzlei, in Sozietät oder als Syndikus – seit über 20 Jahren findet jeder (potentielle) Anwalt bei den zweimal jährlich stattfindenden Seminaren eine Fülle hilfreicher Tipps und Tricks für den erfolgreichen Berufseinstieg. 

Das Seminar beschäftigt sich mit relevanten Fragen rund um den Einstieg in den Anwaltsberuf, in diesem Jahr beispielsweise mit dem Ablauf eines Mandats, Haftungsfragen, dem Kanzleimanagement und der sozialen Absicherung als Anwalt. Auch am zweiten Veranstaltungstag warten spannende und informative Vorträge auf die Teilnehmer. Das Schwerpunktthema lautet „Digitale Anwaltschaft“. Hier soll der Fokus auf dem elektronischen Rechtsverkehr und dem Datenschutz und der Datensicherheit liegen.

Die Tagung bietet darüber hinaus die Gelegenheit, viele junge (angehende) Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und Netzwerke aufzubauen.

Der Teilnehmerbeitrag für die Veranstaltung beträgt 40,00 Euro für die Teilnahme am Freitag, 30,00 Euro für die Teilnahme am Samstag, und 55,00 Euro für beide Tage. Es wird eine Teilnahmebescheinigung zur Erlangung der DAV-Fortbildungsbescheinigung ausgegeben. Eine Kinderbetreuung wird für 50,00 Euro pro Kind angeboten.

Die Veranstaltung wird vom Verein DAA in Kooperation mit dem Forum Junge Anwaltschaft ausgerichtet.

Alle weiteren Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie hier.

Lesen

  • News

Referendarausbilder beleidigt: Keine Anwaltszulassung

Die Beleidigung eines Ausbilders während des Referendariats rechtfertigt eine Versagung der Anwaltszulassung, wie der Fall einer 34-Jährigen Assessorin in Nordrhein-Westfalen zeigt.

Lesen

  • News

Juristenausbildung an TU Dresden: Streit geht weiter

Im Streit um die Verlagerung von fünf Juraprofessuren von der TU Dresden an die Uni Leipzig erhält Sachsens Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange (SPD) jetzt Unterstützung von Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), wie die Medien in Sachsen berichten.

Lesen

  • News

Referendariat im Norden: „Klein, aber fein“

Mecklenburg-Vorpommern wirbt um den juristischen Nachwuchs, um die eigenen Absolventen des zweiten Staatsexamens im Bundesland zu halten.

Lesen

  • News

International Association of Young Lawyers (AIJA):

Vom 23. bis 27. August 2016 findet der Jahreskongress der International Association of Young Lawyers (AIJA) nach 28 Jahren wieder in Deutschland, und zwar in München statt.

Lesen

  • News

Konflikt in Syrien nun auch in Deutschland vor Gericht

Im April 2016 eröffnete der Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main das Hauptverfahren gegen einen 21-jährigen Angeschuldigten, dem die Begehung eines Kriegsverbrechens im Zusammenhang mit dem Bürgerkrieg in Syrien zur Last gelegt wird. Der Konflikt in Syrien wird weitere Verfahren mit völkerstrafrechtlichen Bezügen vor deutschen Gerichten zur Folge haben. Völkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen sind weltweit geächtet. Diese völkerstrafrechtlichen Verbrechen werden jedoch nicht allein vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verhandelt. Nach dem im Völkerstrafrecht geltenden Weltrechtsprinzip sind deutsche Gerichte auch dann zur Ahndung dieser Verbrechen berechtigt, wenn Taten im Ausland begangen wurden und keinen Bezug zum Inland aufweisen. Der andauernde Konflikt in Syrien stellt die deutsche Justiz in absehbarer Zeit vor große Herausforderungen. Wie jedes andere Strafverfahren werden auch Verfahren mit völkerstrafrechtlichen Bezügen nach der StPO geführt. Bislang sind nur wenige Strafverfahren mit völkerstrafrechtlichen Bezügen in Deutschland verhandelt worden. Auch das Inkrafttreten des deutschen Völkerstrafgesetzbuches im Jahre 2002 hat daran nichts geändert. Die Verfahren sind herausfordernd: Durch Berührungspunkte mit dem Ausland sind sie zumeist nur mit Mitteln der Rechtshilfe zu führen; sie betreffen häufig Geschehnisse, die sich im Umfeld kriegerischer Auseinandersetzungen ereigneten und weisen daher eine gesteigerte politische Brisanz auf. Auf die Schwierigkeiten von Verteidigung und Nebenklage in solchen Verfahren hat der DAV bereits im November 2015 in einer Diskussionsveranstaltung hingewiesen (Vgl. AnwBl 2016, 343). Die Anwaltschaft ist nun aufgerufen, sich aktiv einzubringen, da völkerstrafrechtliche Verfahren in Deutschland zukünftig nicht mehr nur eine Ausnahme bleiben werden. Der Eröffnungsbeschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt weist in diese Richtung ebenso wie die Anklage der Bundesanwaltschaft vom 31. Mai 2016, die ebenfalls in Syrien begangene Kriegsverbrechen beinhaltet. Dem Angeklagten im laufenden Verfahren wird vorgeworfen, im Frühjahr 2014 in Syrien § 8 Abs. 1 Nr. 9 VStGB verletzt zu haben, indem er für Fotos mit zwei abgetrennten, auf Metallstangen aufgespießten Köpfen von getöteten Zivilpersonen oder Regierungssoldaten posiert hat. Anschließend soll er die so erstellten Fotos u.a. über einen Facebook-Account verbreitet haben.

Lesen